Dez
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Bild dir deine Meinung!

Das 21.te Jahrhundert wird auch oftmals als Kommunikationsjahrhundert bezeichnet. Denn der Internet-Hype und die mobile Nutzung des Internets heben die aktuellen Möglichkeiten der Kommunikation auf ein völlig neues Level. Waren bis vor zwanzig, dreißig Jahren noch nicht einmal das mobile Telefonieren, geschweige denn das Versenden kurzer Textnachrichten möglich, erlauben heutige Modelle sogar das Führen von Videokonferenzen!
Doch damit nicht genug. Die Verbreitung des Internets sorgte auch für einen stetigen Datenfluss und gilt deshalb auch als eines der attraktivsten Informationsplattformen. Denn eines ist sicher: Das Schreiben einer Nachricht und das Hochladen eben dieser auf eine x-beliebige Website geht um einiges schneller, als beispielsweise das Zusammentragen der Fakten und die anschließende Berichterstattung via Fernsehkamera. Noch deutlicher lässt sich der Unterschied bei der Betrachtung der Zeitung erkennen: Die in der Frühe gedruckte Zeitung kann einige Stunden später schon nicht mehr aktuell sein und sogar Falschaussagen enthalten! Und dennoch gehört die Zeitung zum klassischen Medium, um sich mit wertvollen Informationen versorgen zu können und den Überblick über aktuelle Geschehnisse nicht zu verlieren. Zudem ist die Zeitung äußerst mobil und überall lesbar. Die digitale Neuauflage der Zeitung, sogenannte ePapers, werden teilweise verkauft, bieten der klassischen Papier-Zeitung jedoch keine Konkurrenz, da einerseits Abspielgeräte, sogenannte eBook-Reader oder Tablet-PCs, benötigt werden und das Gefühl "etwas in der Hand zu haben" nur mit der realen Papier-Variante erreicht wird.
Aufgrund dieser Beliebtheit gibt es natürlich eine ganze Palette verschiedener Verlage und Nachrichtenagenturen, die ihre Leserschaft täglich, wöchentlich oder monatlich mit ihren Ausgaben beglücken. Um nur eine der vielen Zeitungen beispielhaft zu betrachten, kann die "Bild" angeführt werden.

Merkmale und Besonderheiten

Die Bild zeichnet sich nicht durch allzu lange und umfangreiche Berichte aus. Vielmehr stehen kurze und prägnante Gegebenheiten im Vordergrund der Bild-Zeitung. Auch die verwendete Sprache bleibt sehr bodenständig und lässt nur selten Fremdwörter in den Artikeln finden. So entsteht ein deutlicher Kontrast zu wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zeitungen wie beispielsweise der FAZ oder dem Handelsblatt.
Böse Zungen sprechen der Bild auch eine regelrechte Regenbogenpressen-Politik hinterher. So seien die Artikel lediglich auf Emotionen abgestimmt, welche nicht etwa durch journalistisch ausgefeilte Artikel, sondern vielmehr durch dominierende Fotos beim Leser hervorgerufen werden sollen. Denn oftmals nehmen die Bilder einer Bild – daher auch der Name der Zeitung – den Großteil einer Seite ein und lassen als Konsequenz nur noch sehr wenig Spielraum für die ohnehin schon knappen Berichte. Außerdem werden die Bilder durch äußerst groß geschriebene Überschriften in ihrer Aussageabsicht unterstützt. Schlagwörter wie "Horror", "Skandal" und "Entsetzen" gehören somit zum Standard-Vokabular der Bildzeitung.
Doch nach wie vor bleibt die Bild-Zeitung eine der meist gekauften und gelesenen Zeitungen überhaupt. So dient sie durchaus als gutes Mittel, um sich die allgegenwärtige Stimmung und die Meinung vieler Deutschen zu verdeutlichen.
Übrigens: Auch die Bild-Zeitung tritt im Internet auf: Die offizielle Website der Zeitung enthält sogar viele Themenbereiche, die die "normale" Papierversion nicht zu bieten hat. So werden auch Themen wie "Börse", "Spiele" und sogar "Garten" behandelt.

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